ISCOPE und die digitale Kunst – Video-CMS für das österreichische Bundesmuseum Belvedere und die Ursula Blickle Stiftung

Der Kunde

Nun, eigentlich sollte es “die Kunden” heißen. Immerhin ist das in diesem Bericht vorgestellte Video-Portal ein Gemeinschaftsprojekt der Österreichische Galerie Belvedere (kurz Belvedere), der Ursula Blickle Stiftung und der Universität für angewandte Kunst Wien (kurz »die Angewandte«).

Das Museum wurde 1903 gegründet und gehört somit zu einem der alteingesessensten Kunden der ISCOPE GmbH. Doch nicht die klassischen Künste, wie etwa die berühmten Gemälde Gustav Klimts waren es, die die Wiener und die Osnabrücker zur Zusammenarbeit bewogen; vielmehr das gemeinschaftlich vom Belvedere, der Ursula Blickle Stiftung und der Angewandten zusammengetragene und aufgearbeitete Video-Archiv sollte online zum Leben erweckt werden.

Die Herausforderung

Über 2600 Videos von über 550 Künstlerinnen, Künstlern und Künstlergruppen sollten dem Publikum sowohl am heimischen Bildschirm, aber auch an zwei Standorten, auf sogenannten Sichtungsstationen präsentiert werden.

Die Sichtungsstationen sollten hierbei die komplette Liste aller Videos verfügbar machen und sich in einem eigenen Gewand präsentieren, wohingegen den Nutzern zu Hause nur ein Ausschnitt der digitalen Kunstwerke gezeigt werden sollte. Zudem sollte es möglich sein, normale, konsumierende Nutzer von den Schaffenden zu differenzieren, um eine Liste aller Künstler anzeigen zu können und auf deren Werke zu verweisen.

Außerdem mussten die Video-Produktionen mit einigen, weiteren Merkmalen, wie Produktions-Land und -Jahr und Angaben zu Farbigkeit und Ton der einzelnen Werke versehen werden.

Zu guter Letzt sollte auch das Gewandt, in dem sich das neu präsentierte Ursula Blickle Videoarchiv zeigt, dem Corporate Design des Belvedere angenähert werden.

Die Umsetzung

Um die vom Kunden gesteckten Ziele zu erreichen hat ISCOPE die ViMP-Video-Plattform in den Bereichen Medien-Verwaltung, Nutzer, Suche und Templating stark modifiziert. Das Templating war hierbei eine besondere Aufgabe, da zwei Templates (für Sichtungsstationen und für die normale Nutzung) getrennt voneinander z. T. unterschiedliche Medien zugreifbar machen sollten.

Seither arbeiten das Videoarchiv und ISCOPE noch stets regelmäßig erfolgreich zusammen um die Medien-Plattform dem stetigen Wandel der Anforderungen anzupassen.

Wir begleiten das Belvedere zwar erst seit einer kurzen Zeit – verglichen mit der über 100-jährigen Tradition des Museums – freuen uns aber auf viele, noch kommende Jahre außergewöhnlicher Werke und beeindruckender Künstlerinnen und Künstler.

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Kundenaussage(n)

Mag. Claudia Slanar M.A. (Kuratorin Blickle Kino & Video Archiv):

"Die Videoplattform zeigt die künstlerischen Arbeiten in voller Länge und dank ViMP in hervorragender Qualität! Einfach zu navigieren, trotz des großen Informationsgehaltes!"